Möchtest du mehr Informationen über Onesix erhalten?

Gib unten deine E-Mail-Adresse ein.

5 Minuten Lesezeit...

Trinkgeld am Bestellterminal: funktioniert digitales Trinkgeld wirklich?

Bargeld verschwindet, die Trinkgeldkasse bleibt leer. So funktioniert Trinkgeld am Bestellterminal, was es für dein Team bedeutet und worauf du achtest.

Zwei Onesix Kiosks mit 'Order here' vor der Theke im Bubble-Tea-Laden 8Tea5 in Rotterdam

Die Trinkgeldkasse neben deiner Theke. Vor ein paar Jahren war sie zum Feierabend halb voll, heute liegen ein Fünfzig-Cent-Stück und ein Knopf drin. Nicht weil deine Gäste dein Team weniger schätzen, sondern weil eine Münze nur dann in der Kasse landet, wenn dein Gast Bargeld dabeihat. Trinkgeld am Bestellterminal schließt genau diese Lücke: dein Gast zahlt digital und gibt im selben Schritt ein Trinkgeld dazu. Funktioniert das auch wirklich? Ja, wenn du es unaufdringlich einsetzt und die Absprachen vorher klärst.

Warum die Trinkgeldkasse leer bleibt

Zahlt dein Gast mit Karte oder Handy, hat das eine Folge, die du erst merkst, wenn du nach der Schicht die Kasse ausleerst:

  • Kein Wechselgeld heißt keine Münze, die in der Kasse landet
  • Wer mit dem Handy zahlt, hat oft gar kein Portemonnaie dabei
  • Bestellt dein Gast selbst am Bildschirm, kommt er an der Stelle mit der Kasse gar nicht mehr vorbei

Dein Team bleibt für das Gasterlebnis verantwortlich und klärt vorab, wie digitales Trinkgeld aufgeteilt wird. Wo früher eine Münze in die Kasse ging, verschiebt sich dieser Moment auf den Bildschirm.

So funktioniert Trinkgeld am Bestellterminal

Trinkgelder sind eine der Features, die du am Kiosk nutzen kannst. Dein Gast stellt seine Bestellung zusammen und sieht die Trinkgeld-Option während des digitalen Bezahlvorgangs. Bargeld ist dafür nicht nötig, und es muss auch niemand hinter der Theke stehen. Das Trinkgeld wird schnell und sicher über den Kiosk verarbeitet. So eine Option auf dem Bildschirm kann für Gäste niedrigschwelliger wirken, solange die Entscheidung klar freiwillig bleibt.

Wie die Trinkgeld-Option in deiner Speisekarte landet und was in deinem Setup möglich ist, schauen wir uns am liebsten gemeinsam an. Schick uns eine Nachricht, dann gehen wir es durch.

Was digitales Trinkgeld für dein Team bedeutet

Zwei Dinge ändern sich merkbar. Erstens wird Wertschätzung wieder sichtbar: Gäste, die etwas dalassen wollen, können das auch. Zweitens muss bei digitalem Trinkgeld niemand am Ende des Abends Münzen zählen.

Dazu gehört allerdings Hausaufgabe. Klärt die Aufteilung, bevor du startest: bekommt die ganze Schicht einen gleichen Anteil, oder die Küche auch? Digitale Trinkgelder werden über den Zahlungsfluss verarbeitet. Wie du sie buchhalterisch behandelst und im Team aufteilst, klärst du mit deiner Steuerberatung. Halt es vorher schriftlich fest, dann gibt es später keine Diskussion.

Worauf du achten solltest

Digitales Trinkgeld ist kein Schalter, den du umlegst und vergisst. Ein paar Punkte lohnen sich:

  1. Setz deine Gäste nicht unter Druck. Trinkgeld ist eine freie Entscheidung. Fühlt sich der Schritt aufdringlich an, kostet dich das mehr Goodwill als es bringt.
  2. Halt das Bestellen schnell. Jede zusätzliche Handlung am Bildschirm ist ein Moment, in dem jemand abbrechen kann. Bei einer Schlange vor der Tür wiegt das schwerer als an einem ruhigen Dienstag.
  3. Es passt nicht zu jedem Betrieb. Im Imbiss oder Coffeeshop mit viel Durchlauf läuft es anders als beim Service am Tisch, wo der Kontakt mit deinem Team der Trinkgeldmoment ist.
  4. Schau, was passiert. Leg deine eigenen Zahlen von vorher und nachher nebeneinander. Dann weißt du, ob es bei deinen Gästen ankommt, statt nach Gefühl zu gehen.

Arbeitest du mit vielen wechselnden Kräften und kurzen Schichten? Dann ist die Absprache zur Aufteilung wichtiger als die Feature selbst. Sorg dafür, dass alle wissen, woran sie sind, bevor das erste digitale Trinkgeld reinkommt.

Trinkgeld und Tempo passen zusammen

Ein Bestellterminal kommt meistens ins Haus, um die Schlange zu verkürzen und den durchschnittlichen Bon zu erhöhen. Trinkgeld ist ein angenehmer Nebeneffekt davon, kein Ziel für sich. Genau deshalb lohnt es sich, damit zu warten, bis das Bestellen selbst rund läuft. Wie du diese Basis hinbekommst, steht in diesem Beitrag über Kiosks im Imbiss.

So führst du es im Team ein

Die Feature einzuschalten ist der kleinste Teil der Arbeit. Die Einführung entscheidet, ob es dauerhaft funktioniert:

  1. Erklär, was sich ändert. Mach klar, dass die Kasse nicht leer bleibt, weil Gäste weniger geben, sondern weil das Geld digital geworden ist.
  2. Klärt die Aufteilung vorher. Wer teilt mit, und über welchen Zeitraum rechnet ihr ab? Schriftlich festhalten spart Gemurre.
  3. Bestimm eine Person, die es im Blick hat. Am besten die, die auch den Umsatz durchgeht, damit es keine offene Baustelle wird.
  4. Zieh nach einer oder zwei Wochen Bilanz. Merkt dein Team etwas davon? Wenn nicht, schau erst auf den Bestellablauf, bevor du an der Trinkgeld-Option selbst schraubst.

Ein Detail, das leicht vergessen wird: sag deinem Team, dass ein Gast jetzt Trinkgeld geben kann, ohne dass jemand hinter der Theke steht. Sonst kommt am Ende der Schicht die Frage, wo dieser Betrag herkommt.

Häufige Fragen

Kann ein Gast ohne Bargeld Trinkgeld geben? Ja, dafür ist die Trinkgeld-Option am Kiosk da. Dein Gast gibt das Trinkgeld während des digitalen Bezahlvorgangs, ohne Bargeld und ohne dass jemand hinter der Theke stehen muss.

Muss ich digitale Trinkgelder separat erfassen? Digitale Trinkgelder werden über den Zahlungsfluss verarbeitet. Wie du sie buchhalterisch behandelst und im Team aufteilst, klärst du mit deiner Steuerberatung.

Funktioniert das auch beim Bestellen per QR-Code? Trinkgeld gehört zum Kiosk. Bestellen deine Gäste über den Online-Kiosk, hängt es von deinem Setup ab. Frag uns kurz, dann schauen wir es für deinen Betrieb nach.

Bestimmt der Gast den Betrag selbst? Was dein Gast auf dem Bildschirm sieht, hängt davon ab, wie die Trinkgeld-Option für deinen Betrieb eingerichtet ist. Das stimmen wir gemeinsam ab.

Teste es 30 Tage

Ob digitales Trinkgeld bei deinen Gästen ankommt, weißt du erst, wenn du es siehst. Du testest den Kiosk 30 Tage kostenlos und unverbindlich. Gefällt es dir nicht, holen wir ihn einfach wieder ab. Willst du vorher wissen, welches Setup zu deinem Betrieb passt? Sag uns Bescheid, dann schauen wir gemeinsam.

Wouter Abbenhuis
Wouter Abbenhuis

Wouter ist als Marketing-Spezialist bei Onesix tätig. Diese Nachrichtenplattform bietet relevante Artikel für Menschen, die in der Gastronomie, im Einzelhandel und in Freizeitparks arbeiten oder sich dafür interessieren.

Instagram logo LinkedIn social media platform icon. TikTok logo in black and white. Facebook logo